Liebe Freunde und Förderer des Niederrhein-Kollegs!

Mit diesem Rundbrief möchten wir Sie über Veränderungen und Entwicklungen am Kolleg informieren und ganz herzlich zu unserem nächsten Treffen der Ehemaligen, Lehrer/Innen und Studierenden des Kollegs einladen, das am

Samstag, dem 2. Juli 2016 ab 15.30 Uhr

in der „VIP-Lounge“ Raum 4.012 (Neubau, Parterre )

des Niederrhein-Kollegs, Wehrstr. 69, 46047 Oberhausen

gleichzeitig mit der Jahreshauptversammlung (JHV) stattfinden soll. Die Tagesordnung für die JHV sieht vor:

 

Top 1: Begrüßung der Mitglieder und Gäste; Eröffnung der Jahreshauptversammlung

Top 2: Wahl des/der Protokollanten/in

Top 3: Geschäftsbericht des 1. Vorsitzenden H. Isselhorst

Top 4: Bericht des Kassierers H. Katernberg

Top 5: Bericht der Schulleiterin Regina Zimmermann

Top 6: Bericht der Studierendenvertretung N.N.

Top 7: Diskussion der Berichte

Top 8: Bericht der Kassenprüfer

Top 9: Diskussion des Kassenprüfberichtes und Antrag auf Entlastung

Top 10: Neuwahlen von Vorstand, Kassierer und Kassenprüfern

Top 11: Anträge

TOP12: Verschiedenes (Termine)

 

Wir bitten, Anträge an die JHV dem Vorstand bis spätestens zum 10.06.2016 einzureichen.

Seit acht Jahren sind das Ehemaligentreffen und die JHV in das Sommerfest am NRK integriert und die Besucher-zahlen stetig gestiegen. Diese erfreuliche Entwicklung und die zahlreichen positiven Rückmeldungen stimmen uns optimistisch, dass auch in diesem Jahr wieder viele Ehemalige ihr „altes Kolleg“ besuchen werden. „Das diesjährige Sommerfest hält wieder einige Überraschungen bereit, die das bekannt umfangreiche lukullische Angebot abrunden“, verspricht das Organisationsteam um Frau Zimmermann und Herrn Busch.

Um möglichst viele Ihrer ehemaligen Kommilitonen/Innen an diesem Tag zu treffen (leider sind nicht alle Mitglieder des Vereins), empfehlen wir daher, schon jetzt mit ihnen Kontakt aufzunehmen und sich für das Ehemaligentreffen und die JHV zu verabreden.

 

Informationen aus dem Kolleg

Neues von der Studien- und Berufsorientierung

Zurzeit haben wir zwei Beratungsangebote am NRK geschaffen: Zum einen die Studien- und Berufsberatung durch den Berufsberater Herr Merkel von der Arbeitsagentur Oberhausen, zum anderen eine Studienberatung im Rahmen des „Talentscouting“. Das Projekt „Talentscouting“ ist eine vom Wissenschaftsministerium NRW geförderte Initiative, die sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene mit eher bildungsfernem Familienhintergrund richtet. In persönlichen Einzelgesprächen – vorerst durch eine Beraterin der Hochschule Ruhr-West – können die eigenen Interessen herausgearbeitet und mit entsprechenden Studienmöglichkeiten in Verbindung gebracht werden. Bedenken, die sich aus der jeweils persönlichen Einzelsituation ergeben, können aufgenommen und hinterfragt werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, praktische Hilfen, wie Begegnungen mit Studierenden oder Schnuppertage an der Universität einzubeziehen, um zu einer eigenen Entscheidung bei der Studienorientierung zu gelangen. Damit haben wir zwei Beratungsangebote geschaffen, die auf unterschiedlichen Ansätzen beruhen und einigen unseren Studierenden hoffentlich eine gute Orientierung während ihrer Schullaufbahn bieten. Es wäre sinnvoll, wenn möglichst viele diese beiden Angebote im Blick haben und Studierende gegebenenfalls an uns verweisen. Dies gilt auch für diejenigen, die einen Bildungsabschluss an unserer Schule möglicherweise nicht erreichen und denen noch vor Verlassen des Kollegs eine andere Perspektive gezeigt werden soll.

N. Lehmann, Y. Marienfeld

 

Und ewig grüßt das Murmeltier!

Impressionen aus dem Schuldienst nach fünfjähriger Abstinenz.

Der Anruf der Schulleitung: Hätten Sie nicht Lust Ihren Kollegen im Fach Religionskunde für zwei Monate zu vertreten? Warum nicht, schließlich sollte man motivierten Vätern diese Erfahrung der Elternzeit – sei sie auch noch so kurz - ermöglichen. Also schnell die Vocatio reaktiviert, ohne die in deutschen Landen kein Religionsunterricht möglich ist, um zumindest den formalen Voraussetzungen voll zu genügen.

Das Übergabegespräch mit dem mir unbekannten Kollegen verläuft in freundlichem Einvernehmen: Man räumt mir gewisse Freiheiten in der inhaltlichen Ausgestaltung des vorliegenden Hauscurriculums ein. Das erleichtert mich. Noch kann der Kollege nicht ahnen und ich übrigens auch nicht, dass sich der Unterricht aus Spaß an der Freud sehr eigendynamisch entwickeln wird.

Kurzum: Am Ende werde ich zu meiner Form des Religionsunterrichts inhaltlich sowie methodisch zurückgefunden haben. Der ‚Protest(ant)’ in mir war geweckt.

Das Umfeld - vom Hausmeister über die Verwaltung bis zu den Kollegen - heißt mich so freudig willkommen, dass mich das zunächst total verwirrt, denn schließlich habe ich mich fünf Jahre an diesem Institut nicht mehr blicken lassen. Aber so ein offener herzlicher Empfang erleichtert den Einstieg natürlich ungemein: Man fühlt sich gleich angekommen. Vergangenheit und Gegenwart schnurren in sich zusammen. Ein seltsames Gefühl.

Ein Gefühl, was mich in diesen Wochen noch oft einholen wird. Als da wäre die von mir so geliebte Bücherei. Ihre ureigenste Bestimmung erfüllt diese Bücherei schon lange nicht mehr, stattdessen hatte sie Anderes zu bieten. Mief und Unordnung schlagen mir beim Öffnen der Tür entgegen. Ein Wassereinbruch hat die Bücherei als Raum angeblich unbrauchbar gemacht. Nicht zu fassen! Ich konferiere mit dem Hausmeister. Er beruhigt mich. Nach Tagen guter Belüftung und einer wohl geplanten Aufräumaktion nehme ich meinen Platz an dem seit acht(!) Jahren unverrückten Schreibtisch wieder ein. Die totgesagte Bücherei erwacht zur Verwunderung der Schulleitung wieder zum Leben.

Dann der erste Schultag: Die Unwägbarkeit des Anfangs. Die nicht zu verleugnende Schwellenangst. Alles vergessen, als ich vor der Klasse stehe: 14 Augenpaare mustern mich kritisch, aber nicht ablehnend, und ich lege los, so als wäre ich erst gestern aus diesem Raum gegangen. Das gibt mir Auftrieb für die kommenden Herausforderungen. Die Studierenden: Die ‚alten’ Bekannten aus Selbstdarstellern, Überfliegern, Skeptikern, Bemühten, Lernbegierigen und ‚grauen Mäusen’, nur dass sie alle miteinander noch stromlinienförmiger aufs Abitur, welcher Art auch immer, fixiert sind.

In diesen zwei Monaten werde ich wie im Zeitraffer die verschiedenen Facetten des Schulalltags erleben: Die Routine bei Zeugniskonferenzen und Zensurenbesprechung, die spannende Übernahme von neuen Semestern mit der Chance neue Impulse zu setzen und die wehmütigen Augenblicke, wenn ein von allen Seiten geschätzter Kollege in den Ruhestand geht und dann die eigene herzliche Verabschiedung durch den Lehrerrat! C. Hilder-Theil

 

Informationen aus dem Kollegium

Das NRK verabschiedet sich von Frau Monika Ternieden, Herrn Peter Duckheim und Herrn Peter Dott.

Frau Ternieden, die in den Jahren zwischen 2006 und 2015 für viele Studierende die erste Ansprechpartnerin im Sekretariat für Fragen und Probleme war, ist zum Ende des Jahres 2015 in den Ruhestand gegangen. Herr Duckheim hat bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand zum Ende des letzten Semesters das NRK in mehr als 40 Dienstjahren geprägt. Während dieser langen Zeit war Herr Duckheim in vielen Funktionen und Bereichen tätig, so leitete er lange Zeit das Wohnheim des NRK, war in der Bewerberberatung tätig und plante und organisierte lange die Stundenpläne für unsere Schule.

Herr Dott wechselt nach 9 Jahren am NRK, in denen er in zahlreichen Funktionen tätig war, wie z.B. als 2. Stellv. Vorsitzender des Fördervereins und bei der Organisation und Durchführung der externen Abiturprüfungen, in einen neuen Aufgabenbereich. Seit diesem Jahr ist er als Fachleiter in Bochum tätig.

Wir bedanken uns bei allen dreien für ihre langjährige erfolgreiche Tätigkeit am NRK und wünschen ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute.

 

Seit dem Sommersemester 2016 kann das NRK einen neuen (alten) Kollegen begrüßen. Herr Sascha Spolders, der bereits sein Referendariat am NRK absolviert hat, unterrichtet nun wieder die Fächer Deutsch und Sozialwissen-schaft an unserem Kolleg.

Auch unser Sekretariat hat nach dem Ausscheiden von Frau Ternieden wieder Verstärkung durch unsere neue Mitarbeiterin Frau Schappei bekommen.

 

Das NRK freut sich mit 11 Kollegiaten, die im vergangenen Semester erfolgreich ihre Abiturprüfungen bestanden haben. Wir gratulieren den Abiturientinnen und Abiturienten zu ihrem Abschluss und wünschen ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute!

 

Weitere Neuigkeiten aus dem Kolleg und die Berichte über die Aktivitäten des Vereins erfahren Sie bei unserem Jahrestreffen. Wir würden uns freuen, Sie recht zahlreich zum diesjährigen Sommerfest am Samstag, dem 2.Juni 2016 zu Kaffee, Kuchen und vielen weiteren Leckereien begrüßen zu dürfen.

Bis dahin bleiben Sie uns bitte treu und empfehlen Sie uns weiter. Der Verein freut sich über jedes neue Mitglied und das Kolleg ist in vielen Bereichen auf die unbürokratische Unterstützung durch den Verein angewiesen.

 

Herzliche Grüße aus Ihrem Niederrhein-Kolleg

 

Heinz Isselhorst Regina Zimmermann Christoph Busch Hans Katernberg

(Vorsitzender) (1. Stellvertreter) (2.Stellvertreter) (Kassierer)

 

 

 

Kontakt: : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Aktuelle Informationen, Bilder etc.: http://www.Niederrhein-Kolleg.de

  

Bitte vergessen Sie Ihre Beitragszahlungen nicht und teilen Sie uns Ihre Adressenänderungen mit!

Jahresbeiträge: Fördernde Mitglieder: 12,-- €, Studenten/innen: 3,-- €, Studierende: 2,-- € Konto: Förderverein NRK, Stadtsparkasse Oberhausen IBAN:DE08365500000000141051.

Der Verein ist vom Finanzamt Oberhausen-Süd, Steuernummer: 124/5785/0016, gem. $$ 51 ff als gemeinnützig anerkannt.