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Volkswirtschaftslehre am Niederrhein-Kolleg
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Der
Alltag aus volkswirtschaftlicher Sicht
- Jeden Monat werden die aktuellen Arbeitslosenzahlen
bekannt gegeben – aber woher kommt die Arbeitslosigkeit
eigentlich? Und weshalb geht sie nicht? Und worüber streiten
sich die Politiker, wenn sie die Arbeitslosigkeit bekämpfen
wollen?
- Jeden Sonntag liegen Werbeprospekte der großen
Supermarktketten in unserem Hausflur – aber wieso
führen die verschiedenen Lebensmittelketten einen so
verbissenen Preiskampf, wo auf der anderen Seite
die Strom- und Gaspreise immer weiter steigen?
- Am liebsten hätten wir alle ein schönes großes Haus,
zwei Autos vor der Tür, und mit diesen könnten wir dann
drei Mal im Jahr in den Urlaub zu wechselnden Orten
auf der ganzen Welt fahren – weshalb kann das eigentlich
tatsächlich nicht funktionieren?
Das
Fach Volkswirtschaftslehre will unter anderem auf diese Fragen eine
Antwort finden. Die VWL versteht sich somit als Gesellschaftswissenschaft,
die die alltäglichen sozialen und politischen Probleme auf ihren
ökonomischen Gehalt zurückführt. Der Anspruch, an dem sich dieses Fach
am NRK messen lassen will, ist also der, dass die Studierenden
durch die Befassung mit politökonomischen und sozialökonomischen
Problemen die aktuelle Situation unserer Gesellschaft kompetent
und kritisch bewerten können.
Es
ist nämlich keineswegs so, dass alles, was aus rein wirtschaftlicher
Sicht als "vernünftig" erscheint, aus volkswirtschaftlicher Sicht
auch tatsächlich wünschenswert ist: So lässt z. B. die Ankündigung
von Entlassungen bei einem großen Konzern dessen Aktien in die Höhe
schießen – aus volkswirtschaftlicher Sicht muss aber nach den Kosten,
die der Gesellschaft aus diesen Entlassungen entstehen, gefragt
werden. VWL ist also alles andere als "staubtrocken"
(falls das überhaupt jemand gedacht haben sollte), VWL ist vielmehr
brisant! Der Unterricht greift deshalb kontroverse Themen auf,
beleuchtet die Interessen der beteiligten Akteure, fragt nach
Handlungsmöglichkeiten und Alternativen, um zu einer
differenzierten und reflektierten Meinungsbildung zu gelangen.
Das Fach VWL am NRK
Einführungsphase
In
der Einführungsphase erarbeiten die Studierenden volkswirtschaftliche
Grundbegriffe, die sie in der Hauptphase anwenden und vertiefen können.
Zu fragen wäre also zunächst, was "Wirtschaften"
eigentlich bedeutet. Des Weiteren werden theoretische Modelle
herangezogen, um wirtschaftliche Vorgänge präzise erfassen zu können.
Die Preisbildung auf verschiedenen Marktformen wird anschließend
in den Blick genommen, sodass ein aktueller wirtschaftlicher Problemfall
(z.B. die erwähnte Preisentwicklung auf dem Strommarkt) erörtert
werden kann. Zum Abschluss der Einführungsphase werden die
Konzepte der freien und sozialen Marktwirtschaft hinsichtlich
verschiedener Aspekte unterschieden.
Themen der Hauptphase
Das
"Magische Viereck" der Wirtschaftspolitik,
Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Beschäftigung und Wachstum,
Entstehung und Entwicklung der Europäischen Union,
Geldpolitik und Inflation, staatliche Fiskalpolitik,
außenwirtschaftliche Beziehungen, Internationaler Wettbewerb,
Globalisierung als neue Dimension wirtschaftlicher Verflechtungen.
 Das
Fach VWL kann am NRK nur als Grundkurs belegt werden.
Zum
Schluss ein Wort zum Stellenwert des Fachs Mathematik für die VWL:
Es stimmt – Volkswirtschaftslehre hat etwas mit Rechnen zu tun.
Aber Mathematik ist eine Hilfswissenschaft für die VWL und nicht umgekehrt!
StR Peter Dott
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Links zur Volks-
wirtschaftslehre
Zentralabitur NRW

(Volks-) Wirtschaftslehre
auf dem DBS

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