Einführungsphase:
2. Semester: Einführung
in die Philosophie / Philosophische Anthropologie
2.1 Einführung in die
Philosophie
Leitfragen: Was ist
Philosophie? Was sind ihre Gegenstände, was zeichnet ihre Fragen und ihre
Antworten aus? (2.2.1 - 2.1.4)
2.1.1 Merkmale und Gegenstände philosophischen Fragens /
Die vier Fragen Kants
2.1.2 Disziplinen der Philosophie
2.1.3 Das Staunen als Ursprung philosophischen Fragens
(J. Garder)
2.1.4 Definition Philosophie
2.2 Probleme der
Bestimmung des Menschen (Philosophische Anthropologie)
Was ist der Mensch? (2.2.1,
2.2.2)
2.2.1 Einführung
2.2.1.1 Eigene Bestimmungsversuche des Menschen
2.2.2 Bestimmungsversuche des
Menschen im Vergleich zum Tier
Sind Mensch und Tier graduell oder
prinzipiell verschieden? (2.2.2.1, 2.2.2.2)
2.2.2.1 Der
Mensch als graduell vom Tier verschiedenes Wesen
2.2.2.1.1 Der
Mensch als Produkt der Evolution (Ch. Darwin)
2.2.2.1.2 Instinktives
Verhalten beim Menschen (H. v. Ditfurth, I. Eibl-Eibesfeld)
2.2.2.2 Der
Mensch als prinzipiell vom Tier verschiedenes Wesen
2.2.2.2.1 Der
Mensch als Kulturwesen (A. Gehlen)
2.2.2.2.2 Der
Mensch als Geist besitzendes Wesen (M. Scheler)
2.3 Methodik/Einbezug
weiterer Disziplinen und Wissensgebiete
Umgang mit philosophischer
Fachterminologie; Arbeitstechniken der Textanalyse; philosophische Textanalyse:
inhaltliche Texterschließung; verschiedene Textsorten kennen lernen;
Argumentieren: Argumenttypen;
Naturwissenschaften
Qualifikationsphase:
3. Semester: Probleme
des menschlichen Handelns (Ethik)
3.1 Einführung
Was ist Ethik im Unterschied
zur Moral? (3.1.1, 3.1.2)
3.1.1. Begriffsklärungen: Definitionen von Ethik vs.
Moral
3.1.2 Merkmale moralischer Urteile
3.2 Die Bedeutung des
Begriffs der Freiheit im Rahmen ethischer Reflexion
Was ist Freiheit? Welche
Bedeutung hat der Begriff der Freiheit für die Reflexion ethischer Fragestellungen?
(3.2.1 – 3.2.4)
3.2.1
Definition Freiheit
3.2.2
Freiheit vs. Determination
3.2.3
Willensfreiheit vs. Determinismus
3.2.4
Freiheit vs. Verantwortung; Definition Verantwortung
3.3 Durchgang durch
ausgewählte normative Positionen
Wie soll der Mensch handeln? (3.3.1 – 3.3.6)
Wie kann moralisches Handeln begründet werden? (3.3.1
–3.3.6)
Welche Bedeutung haben die
Aspekte Freiheit, Determination und Verantwortung in verschiedenen normativen
Ansätzen? (3.3.1 – 3.3.6)
3.3.1 Ethischer Egoismus (M. Stirner)
3.3.2 Mitleids-Ethik (Schopenhauer)
3.3.3 Teleologische Ethik: Utilitarismus (J. Bentham,
J. S. Mill) [LK: Singer]
3.3.4 Exkurs: Glück (positiver und negativer Hedonismus:
Aristipp, Epikur; Buddhismus)
3.3.5 Deontologische Ethik (I. Kant)
3.3.6 Verantwortungsethik (H. Jonas)
3.4 Überblick über die
Bereiche der Ethik
Welche Fragebereiche lassen
sich innerhalb der Ethik unterscheiden?
3.4.1 Begriffsklärung:
Definitionen normative Ethik / Metaethik / angewandte Ethik (N.
Hoerster)
3.5 Methodik / Einbezug weiterer Disziplinen und
Wissensgebiete
philosophische Textanalyse:
Textvergleich und Stellungnahme; Begriffe definieren; sprachanalytisches
Philosophieren
Philosophie anderer Kulturkreise
4. Semester: Probleme von Politik, Recht, Staat und
Gesellschaft (Rechts- und Staatsphilosophie)
Wie soll ein idealer Staat aussehen? (4.1.1 – 4.4.1)
Welche Bedeutung haben Recht und Gerechtigkeit im Staat
und wie sind diese umzusetzen und zu schützen? (4.1.1 – 4.4.1)
4.1 Einführung
4.1.1 Eigene Entwürfe staatlicher Organisation
4.2 Staat und
Gerechtigkeit in der antiken Staatsphilosophie
4.2.2 Platons Staatstheorie, Definition Aristokratie
4.2.3 Exkurs: Definition Gerechtigkeit
4.3 Staat und Recht in
der klassisch-bürgerlichen Staatsphilosophie
4.3.1 Naturzustand und Staatskonzeption bei Th.
Hobbes, Definition Absolutismus
4.3.2 Begriffsklärungen: Definitionen Staat;
Naturrecht / Vernunftrecht vs. positives Recht
4.3.3 Naturzustand und Staatskonzeption bei J. Locke,
Definitionen Monarchie und Demokratie
4.3.4 Montesquieu: Gewaltenteilung
[4.4 Aspekte der
modernen Staatsdiskussion
4.4.1 LK: Gerechtigkeit (J. Rawls, F.
A. von Hayek)]
4.5 Methodik / Einbezug weiterer Disziplinen und
Wissensgebiete
Gedankenexperiment; verschiedene Textsorten
kennen lernen
5. Semester: Probleme
des Denkens, Erkennens und der Wissenschaft (Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie)
5.1
Einführung
Was sind die Grundelemente
des Erkenntnisprozesses? Was kann ich wissen? (5.1.1, 5.1.2)
5.1.1 Begriffsklärungen: Definition Subjekt, Objekt,
Wahrnehmung, Reflexion, Selbstreflexion
5.1.2 Der naive Realismus, Definition Realismus
5.2 Zweifel als
Grundlage der Erkenntnis
Was kann ich wissen? Wie kann
Wissen begründet werden? (5.2.1 – 5.2.6)
5.2.1 R. Descartes, Definition Rationalismus
5.2.2 Platon: Das Höhlengleichnis; Definition Idealismus
5.2.3 J. Locke, Definition Empirismus
5.2.4 D. Hume, Definition Skeptizismus
5.2.5 Begriffsklärungen: Definitionen Wissen und
Erkenntnis, Wahrheit, Wirklichkeit
[5.2.6 LK: Kant; Definition Kritizismus]
5.3 Wissenschaftstheorie
5.4 Methodik / Einbezug weiterer Disziplinen und
Wissensgebiete
Argumentieren:
Induktion und Deduktion
Metaphysik
6. Semester: Probleme der Bestimmung des Menschen
(Philosophische Anthropologie)
z. B.:
6.1 Anthropologische
Bestimmungsversuche in der Existenzphilosophie
Was ist Phänomenologie? (6.3.1, 6.3.2)
Was ist der Mensch? (6.3.1,
6.3.3)
6.1.1 Die Bedeutung des Anderen (J.-P. Sartre)
6.1.2 Zur Methodik in der Existenzphilosophie:
Phänomenologie (E. Husserl)
6.1.3 Der Mensch als Entwurf seiner selbst (J.-P.
Sartre)
6.2 Methodik / Einbezug weiterer Disziplinen und
Wissensgebiete
phänomenologisches Philosophieren
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Autoren, die in den Vorgaben zum Zentralabitur genannt
werden, sind unterstrichen
Daniel Niessen