|
|
Seit der Einführung im Jahre 1986 infolge der Initiative der
Studierenden erfreut sich das Fach großer Beliebtheit, so werden
Grundkurse seit Jahren von ungefähr 75 % der Studierenden
eines Semesters gewählt. Als eines der wenigen Kollegs in NRW bietet
das Niederrhein-Kolleg Leistungskurse im Fach Kunst an.
Das Fach Kunst eignet sich besonders für fächerübergreifende Kooperationen,
die zur Zeit vorwiegend mit den geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen
Fachbereichen realisiert sind.
Ideale Arbeitsbedingungen sind durch den 1997 eingeweihten Neubau gegeben.
Ein lichtdurchflutetes Kunstatelier mit guter technischer Ausstattung
und eine umfangreiche Sammlung von Unterrichtsmaterialien sowie ein
separates Fotolabor erlauben ein vielseitiges Arbeiten.
Fachprofil
Das Fach Kunst wird in der Einführungsphase (2. Semester)
zweistündig unterrichtet. In der Hauptphase (3. bis 6. Semester)
kann es als Grund- oder Leistungskurs gewählt werden.
Der Grundkurs ist dreistündig, während dem Leistungskurs
fünf Unterrichtstunden pro Woche zur Verfügung steht.
Warum Kunst?
Was ist überhaupt Kunst? Wozu braucht man Kunst? Dies sind Fragen, die sich
sicherlich jeder schon mal gestellt hat. Aber warum dann Kunstunterricht?
Klare Antwort: Um sich diese Fragen selber beantworten zu können.
Was ist denn dann so besonders am Fach Kunst? Kurz gesagt ein
ganzheitliches Erleben und Lernen, wo nicht nur der Kopf arbeiten muss.
Das Fach Kunst ermöglicht, bzw. fördert:
- das Kennenlernen unterschiedlicher Intentionen, Formen und Medien
individueller und gesellschaftlicher Kommunikation
- das Verstehen, Akzeptieren und Tolerieren von "Fremden", bzw.
"Neuem"
- Sprachkompetenz durch Beschreiben, Analysieren und Interpretieren
sowie Ausdrücken der eigenen Meinung und Empfindung
- das kulturelle Bewusstsein zum Verständnis unserer eigenen,
alter und fremder Kulturen mit deren Traditionen und Geschichten
- ein ganzheitliches Erfahren und persönliche Entfaltung
- verstärkte Sicherheit in der Wahrnehmung/-einschätzung der
eigenen Person und anderer
- das Erlernen verschiedener gestalterischer Techniken und somit die
Möglichkeit die eigenen Fähigkeiten neu zu entdecken
Der Kunstunterricht bezieht sich auf die Vermittlung theoretischen
Fachwissens und praktischer Gestaltungsfähigkeit und bietet somit
Lernzugänge über die Aktivierung aller Wahrnehmungskanäle
(auditiv, visuell, haptisch).
Zielt die Theorie auf die Förderung logisch-analytischen Denkens,
so fördert die gestalterische Praxis ganzheitliches Denken.
In dieser Verknüpfung sind die Grundvoraussetzungen gelegt für
problemlösendes Denken und Handeln.
Die Wahl der inhaltlichen Themen, Gattungen, Motive steht in
epochenübergreifenden kunsthistorischen Zusammenhängen, wobei die
Theorie mit den Themen der gestalterischen Praxis verknüpft sind.
Die Leistungsbewertung in den Klausuren und der "Sonstigen Mitarbeit"
beziehen sich dementsprechend auf beide Lernbereiche.
Mehr zu den Lehr-/Lerninhalten finden Sie im
Lehrplan.
|
|